Kurze Hose

Irgendwie stellt mich dieser Sommer vor echte Herausforderungen. 🙂 Die kurzen Hosen im Kinderkleiderschrank reichen nicht. Also habe ich mal spontan aus einem Rest eine Hose genäht. Der Schnitt ist von Schnabelina die Louisahose. Diesen Schnitt habe ich nach Augenmaß gekürzt.

20170620_Sommerhose98

Frau Alma

Schon im letzten Jahr habe ich dieses Stöffchen gekauft. Den Schnitt – Frau Alma von Hedi näht – habe ich auch schon im letzten Jahr gehabt. Nur das Kleid habe ich nicht genäht. Ich weiß gar nicht, warum nicht. Es gefällt mir nämlich sehr gut.

20170617_FrauAlma

An Bommerteid*

Das Löwenmädchen fand bei Oma und Opa die Geschichte „Post für den Tiger“ von Janosch toll. Daher hat sie Post von Oma und Opa bekommen. Darin war der Stoff mit den Vögeln. Eine Weile war das die Decke im Puppenwagen. Irgendwann kam sie an und verkündete, was es werden soll: An Bommerteid*.

Ich habe dann mal den Schnitt des Kapuzenkleidchen von Schnabelina in der Gr. 104 abgemalt und genäht.

Hier ist das Ergebnis:

20170610_Kleid104

*Na? Wer hat es rausgekriegt? Ein Sommerkleid heißt das.

Sommerhose in Gr. 98/104

20170609_Friedahose104

Das ist die neueste Frida (vom Milchmonster) im Kleiderschrank des Löwenmädchens. Der Stoff ist ein Musselin. Farblich ist das irgendwas zwischen blau und grau. In diesem Sommer hat das Mädel viele Shirts in sehr kräftigen Farben, da darf die Hose ruhig dezenter sein. In der Weite habe ich Gr. 98 und bei Länge habe ich Gr. 104 genommen. Die reicht auf jeden Fall bis zum Ende des Sommers. 😉

Musselin habe ich auch noch in Beere. Daraus nähe ich gerade für mich etwas. Das gibt es dann demnächst zu sehen.

Einkaufstaschen

Ich habe in der letzten Zeit von einer lieben Kollegin ein Bild geschenkt bekommen, weil die Wand in meinem Büro so leer war. Im Gegenzug wollte ich ihr immer noch eine Kleinigkeit schenken.

Von einer Mitsängerin aus dem Chor habe ich Tomatenpflanzen bekommen. Als wir dort waren um die abzuholen, hatte ich auf einmal eine ganze Kiste voll mit allen möglichen Pflanzen und Samen. Auch ihr wollte ich gerne etwas schenken.

Geworden sind es diese beiden Einkaufstaschen, die sich so wunderbar zusammenfalten lassen.

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WMDEDGT? Juni 2017

Pfingstmontag, 5. Juni und wie an jedem 5. fragt Frau Brüllen „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“.

Wir schlafen bis wir ausgeschlafen sind, nur das Löwenmädchen schmeiße ich gegen 9 Uhr aus dem Bett.

Nach dem Frühstück mache ich mich mit ihr auf zum Open-Air-Gottesdienst auf dem Marktplatz. Es war ein schöner Gottesdienst mit den Bläsern. Die haben dem Löwenmädchen gefallen. Zwischendrin – während der Predigt – sagte sie zwar „Is nich so toll.“, aber wir konnten trotzdem bleiben.

Danach sind wir wieder nach Hause gelaufen, haben etwas gegessen und dann waren wir lange im Garten. Irgendwann bin ich dann rein gegangen und habe eine kleine Tasche für ihr Laufrad genäht und angefangen ein Sommerkleid zu nähen.

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Gegen 17 Uhr haben wir das Abendessen vorbereitet. Es gab Salat aus unserem Garten, Fleisch vom Grill und zum Nachtisch Pudding mit Erdbeeren. Das Löwenmädchen hat erst eine Wurst verdrückt und dann noch meinen Spieß fast ganz vom Holz genagt. Nach dem Nachtisch wollte sie dann noch mehr essen. 2,5 Scheiben Knäckebrot sind noch in ihr verschwunden.

Nach dem Essen habe ich das Kleid weitergenäht. Jetzt fehlt nur noch der Saum. Das mache ich erst, wenn das Löwenmädchen richtig schläft, sonst steht sie gleich wieder hier.

Jetzt werde ich mal noch ein paar Fotos von der Kamera runterladen.

Katzenhose

Ich habe mal wieder ein bisschen was genäht. Aus einem Rest, den mir meine Mutter geschenkt hat, habe ich dem Löwenmädchen eine dünne Hose genäht. Der Schnitt ist die Louisahose von Schnabelina. In der Weite ist es Gr. 98, in der Länge habe ich großzügig zugeschnitten.

Gestern in der Stadt habe ich einen kleinen Jungen überholt. Der hatte auch aus diesem Stoff eine Hose – nur mit schwarzem Bündchen.

20170527_Louisahose104

WMDEDGT? Mai 2017

Besser spät als nie… antworte ich Frau Brüllen.

Der 5. Mai war Freitag. Und der Tag war voll, aber gut.

Der Freitag fing wie jeder normale Wochentag mit aufstehen, anziehen und waschen, frühstücken an. Dann bin ich zur Arbeit gelaufen. Ich war recht früh dran, aber ein Kollege war noch früher. Fenster waren also schon offen. Ich habe den Vormittag damit zugebracht, meine Schulveranstaltung für Mittwoch zu planen. Danach habe ich angefangen, eine Zusammenfassung zur Lehrerausbildung zu erstellen. Damit bin ich nicht ganz fertig geworden.

Nach der Arbeit habe ich was gegessen und dann 3 verschiedene Taschen gepackt. Außerdem habe ich noch die Hemden des Löwenmädchens gebügelt. Ich sag nur Hemd wie Papa. Das ist der absolute Trend. Das eine Hemd habe ich in die Reisetasche gepackt. In den anderen Taschen stecken die Chornoten und in einer anderen Tasche Wickelsachen, Matschhose und ein Geschenk.

Am frühen Nachmittag hole ich das Löwenmädchen ab. Wir spielen eine Runde. Sie kann wirklich schon schön kleine Würfelspiele spielen. Dann fahren wir zu ihrem kleinen Freund. Snacken uns durch kleine Leckereien, spielen draußen,  lernen einen neuen Spielplatz kennen, quatschen usw.

Dann bringe ich das Kind nach Hause und fahre mit Tankstopp weiter zum Chor. Wir präsentieren der Kulturreferentin unseres Landkreisen unser Können. Entscheiden ein Programm für den 14. Mai.

Danach fahre ich nach Hause, wir packen das Auto und sind dann für 3 Stunden unterwegs. Auf polizeiliche Anordnung mussten wir einen Kreisel in der falschen Richtung befahren, weil ein Laster in einer Zufahrt nicht mehr weg kam. Das war schon irgendwie seltsam.

Gegen 23 Uhr waren wir am Ziel, haben noch ein bisschen erzählt und dann sind wir alle schlafen gegangen.

Bethioua III

Angefangen hat alles mit dem Sternestoff. Der ist Schuld. Da habe ich ja recht lang nach einem passenden Schnitt gesucht. Und jetzt hat mich das Bethioua-Fieber gepackt. Es musste unbedingt noch ein Shirt mit Streifen sein. Damit ich dann im Rücken auch mal diesen hübschen Effekt mit dem V habe. Das Zuschneiden ist ja schon mühseliger als normal. Ich habe die Ärmel einzeln zugeschnitten. So konnte ich das mit den Streifen eben gut abpassen. Das Rückenteil habe ich dann an die Ärmel angepasst und das Vorderteil habe ich am Rückenteil und an den Ärmel ausgerichtet. Das ist schon ziemlich friemelig, v.a. wenn man – wie ich – unbedingt einen weich fallenden Stoff brauchte und der dann eben entsprechend flutschig ist. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Es passt. Auch an den Seiten- und Ärmelnähten treffen sich die Streifen. Den Halsausschnitt habe ich eingefasst und an den Ärmeln habe ich ein faules Bündchen genäht. Unten ist ein ganz normaler Saum. Den habe ich mit einem elastischen Geradstich genäht.

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