Basicshirt in pink

Es geht weiter mit den Basics. Nach den ersten paar Shirts hatte ich erstmal keine Lust mehr einfache Shirts zu nähen. In den letzten Tagen habe ich dann zumindest das pinke Shirt genäht. Einfach weil ich es gerne anziehen würde. Bei diesem Shirt habe ich den Schnitt Lady Mariella von Mialuna genommen. Den mag ich auch sehr gerne und es sind schon einige Shirts nach dem Schnitt entstanden.

20180330_Mariella

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#2018DIYdontBuy – Herausforderungen und Versuchungen

Lisa von Mein Feenstaub hat die Aktion DIY – don’t buy ins Leben gerufen. Hier schreibt sie über ihre Herausforderungen und Versuchungen.

Da ich eh nicht gerade die große Shopping-Queen bin, vermisse ich gerade gar nichts. Ich genieße einfach, dass ich mir die Anziehsachen so nähen kann, wie ich sie gerne hätte.

So ist heute recht spontan ein Shirt entstanden, dass ich im Rahmen meiner Basics-Aktion geplant hatte. Es passt farblich exakt zu einem Schal aus meinem Schrank, den ich geschenkt bekommen habe. Zufall – gezielt gesucht habe ich diese Farbe nicht. Es zeigt mir, wie gut sich diese Basics in meinen Schrank einfügen. Sowohl heute wie auch morgen habe ich berufliche Termine, die etwas anderes als meine alltägliche Kleidung verlangen. Blazer ist da für mich persönlich Pflicht. Eine gute Jeans ist gut. Und eben ein passendes Shirt abgestimmt mit einem Tuch, Loop oder Schal. Hosenanzug oder Kostüm ist aber wiederum zu viel des Guten. Ich arbeite mit Jugendlichen … ich möchte eine gewissen Seriosität vermitteln, aber nicht abschrecken oder einschüchtern. Außerdem muss auch ich mich wohlfühlen. Gerade morgen, wenn ich den ganzen Tag auf einer Messe stehe.

20180207_Basicgrün

Versuchungen sind also nicht so mein Thema. Wie steht es aber mit den Herausforderungen? Das ist schon eine andere Hausnummer. Meine Winterjacke ist nicht mehr so optimal. Die hat Klettverschlüsse an der Reißverschlussblende und die lassen sich nicht mehr richtig schließen, hinterlassen aber Spuren an den Ärmeln. Hier stehe ich gerade vor der Frage, ob ich echt eine Winterjacke, die wasserabweisend sein sollte, nähen kann. Oder ob das eine blöde Idee ist, weil ich eine Winterjacke nicht warm genug kriege. Ich wälze diese Idee nun schon einige Tage im Kopf. Ich habe mir selbstgenähte Winterjacken von anderen angeschaut. Einen Schnitt würde ich finden. MaLova von Kibadoo entspricht ganz gut dem, was ich mir vorstelle. Material finde ich total schwierig. Empfehlungen nehme ich gerne an. Insbesondere zu Außenstoff und warme Fütterung brauche ich Ideen. Softshell als Außenmaterial wäre schön, aber kann man den dick füttern?

 

 

 

#2018DIYdontBuy – Ich bin dabei

Bei Muriel von Nahtzugabe 5 cm bin ich auf die Jahreschallenge von Lisa (Mein Feenstaub) aufmerksam geworden. In der #2018DIYdontbuy-Aktion steht das Nähen deutlich vor dem Kaufen. Damit möchte sie einen bewussteren Umgang mit Konsum erreichen. Lisa hat die   Infos zur Aktion und die Themen der nächsten Monate näher beschrieben.

Eine ähnliche Idee hatte ich bereits 2017. So richtig nachverfolgt habe ich es allerdings nicht. Daher starte ich nun in eine weitere konsequentere Runde mit Nachhaltung und Nachhaltigkeit.

Mein Antreiber ist das, was mir die Textilindustrie bietet. Ich bin der Meinung, dass ich das mittlerweile nicht nur besser sondern auch passender kann.

Hosen, BH und Strümpfe werde ich vorerst auch weiterhin kaufen. In diesem Jahr dürfte da allerdings kaum was anfallen. Ende 2017 habe ich mich ausgestattet. Von meinen bisherigen Jeans waren 2 durch. Bei einer hatte ich plötzlich ein Loch am Knie, die andere ist am Po ganz dünn. An das Thema Jeans traue ich mich gerade aber nicht ran. Dafür fehlt mir die Muße. Außerdem habe ich noch 2 seriöse Hosen gekauft. Die fehlten im Schrank.

Als ich die Hosen geordert habe, dachte ich, dass ich mir auch noch einfarbige Shirts/ Rollis kaufe. Mitbestellt hatte ich die. Die habe ich allerdings auch gleich wieder zurückgeschickt. Knappe 20 Euro sollte ein simples Shirt ohne Schnickschnack kosten. Die Qualität und Verarbeitung waren miserabel. Durch den Stoff konnte man quasi durchgucken. An den Ärmeln wurde die Naht schlampig gesetzt. Die Saumkante traf um fast 0,5 cm nicht. Rausgeguckt hat die Overlockraupe. Das finde ich total daneben. Laut Maßtabelle solle ich bei dieser Firma in Gr. 36 passen. Bestellt habe ich Gr. 38. Ich mag so Shirts gerne etwas länger. Was am Rumpf OK war, ging an den Armen nicht. Die waren mir zu kurz. Ich habe das bestellte Shirt auf ein 5 Jahre altes dieser Firma gelegt. Und siehe da: Die Ärmel sind tatsächlich kürzer! Außerdem hat mein altes Shirt noch einen vernünftigen Saum: Erst Ärmelnaht schließen und dann Saum und nicht umgekehrt. An dieser Stelle war für mich klar, dass ich auch Basics nähen werden. Einen Plan habe ich ja bereits hier verbloggt. Gerade trocknet der Stoff auf der Wäscheleine.

Mir ist wichtig, dass ich Stoffe kaufe, deren Qualität mehr als 10 Wäschen ohne nennenswerte Verluste am Kleidungsstück ermöglicht. Hier habe ich mittlerweile so meine Erfahrungen gemacht. Alles andere ist einfach blöd. Dafür sind mir Zeit und Geld echt zu Schade.

Bei auffälligeren Shirts brauche ich gar nicht im Laden oder online suchen. Sowas gibt es einfach nicht. Auch für Hoodies oder Cardigans brauche ich keinen. Das kann ich alleine bzw. meine Mama benäht mich.

Röcke trage ich hin und wieder mal. Da sind alle im Schrank selbstgenäht. Zwar nicht unbedingt von mir, aber das finde ich jetzt mal egal.

Hosen sind – wie bereits erwähnt – so ein Thema. Sommerhosen habe ich bereits einige genäht. Jeans sind für mich halt so ein Thema. Das zieht einen ziemlichen Rattenschwanz hinterher. Vermutlich müsste ich mich dann intensiv mit Schnittanpassung beschäftigen.

Kleider besitze ich auch so einige. Die meisten sind selbstgenäht. Kaufen fällt bei Kleidern und meiner Figur quasi aus. Obenrum komme ich mich Gr. 36/38 klar. Meine Hüfte schreit aber eher nach Gr. 38/40. Das gibt es im Laden halt nicht.

Aber auch andere Menschen benähe ich hin und wieder. Insbesondere vor Weihnachten sind einige Teile entstanden. Wer Lust hat, kann sich gerne durch meinen Blog lesen. 🙂

Ausprobieren möchte ich in diesem Jahr Unterhemden und Unterhosen zu nähen. Ich bin selbst gespannt, wo das hinführt.

Lisa hat für diesen Post zum Auftakt der Challenge einige Fragen gestellt. Das sind meine Antworten:

Ich nehme schon seit vielen Jahren. Begonnen habe ich mit der Nähmaschine meiner Mama mit Tischsets und Beuteln. Irgendwann habe ich dann meine erste eigene Nähmaschine begonnen. Es kam der Zeitpunkt, an dem ich mehr wollte. Mittlerweile beherberge ich eine bessere Nähmaschine und auch eine gute Overlock. Beide möchte ich nicht mer hergeben. Mittlerweile nähe ich auch für meinen Mann und unsere Tochter – das Löwenmädchen. Und hin und wieder nähe ich auch etwas zum Verschenken.

Mein Nählevel bezeichne ich durchaus als fortgeschritten. Dennoch kann ich immer noch etwas lernen. Und das mache ich auch gerne. Zu Weihnachten habe ich Zubehör für meine Nähmaschine bekommen. Das möchte ich Ende des Jahres beherrschen und Bandeinfassungen damit nähen können.

Hinsichtlich der Frage, wie sich mein Konsumverhalten ändern wird, bin ich selbst mal gespannt. Ich lasse es einfach mal auf mich zukommen.