Verschenkt

Herz von der Taschenspieler-CD – gefüllt mit 20 bunten Stiften

Diese Schnittmuster mag ich sehr. Das Herz habe ich schon einmal genäht. Dieses Mal habe ich mich für eine schlichte Variante entschieden. Außen ist es der Rest von einem Jeansstoff und innen der Rest von meiner Patchworkdecke. Auf die Außenseite habe ich lediglich den Namen der Besitzerin aufgestickt.

Dazu gab es ein Malbuch – 25 Postkarten mit diesen filigranen Mustern zum Entspannen, die derzeit so hip sind.

Und ein Buch. Obwohl die Gute wenig liest, kriegt sie von uns meistens ein Buch.

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Shirts

Für meinen Mann habe ich zu Weihnachten 2x PaHenric genäht. Der eine ist aus einem dünnen Strickstoff.

Dieser hier ist aus Sommersweat. Die Farbe ist ein tolles blau. Den Ärmel habe ich nicht geteilt. Hier habe ich beim Kragen ein bisschen experimentiert. Es ist nun ein etwas höherer Kragen.

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Adventskalendertasche 2016

Sabine von Farbenmix hat wieder ein ganz tollen Schnitt für den Adventskalender gezaubert. Vielen lieben Dank dafür. Zunächst war ich mir unsicher, ob ich diese Tasche nähen möchte oder nicht. Irgendwie hatte ich noch so viele andere Projekte. Dennoch habe ich Tag für Tag die Anleitung angeschaut und immer wieder gedacht, dass es echt ein einfaches Projekt ist. Da die anderen Sachen aber sehr zeitig fertig geworden sind, habe ich dann die Adventskalendertasche genäht.

Ich habe tatsächlich zum ersten Mal den Abstandshalter meiner Nähmaschine genutzt. Das steht so in der Anleitung. Das Teil ist wirklich nützlich.

Das Schnittmuster gibt es bei Farbenmix – noch ist es kostenlos. 😉

 

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Schnelles und günstiges Geschenk

Ich brauchte noch eine Kleinigkeit für die drei ErzieherInnen des Löwenmädchens. Diese drei Menschen machen Tag für Tag einen großartigen Job.

Gestern habe ich nach einer netten Kleinigkeit im WWW gesucht und ich bin – wie man sieht – fündig geworden.

Ich habe zunächst aus Tonkarton Zylinder gebastelt. Dazu habe ich mit einem Zirkel einen Viertelkreis gezeichnet, ausgeschnitten und zum Zylinder zusammengeklebt. Mit Klebeband habe ich dann pro Baum 22 Teebeutel angeklebt. Bei mir sind es 4 Runden. Angefangen habe ich unten.

Das Bäumchen steht auf einem Pappkreis. Der hat einen Radius von ca. 13cm. Den Kreis habe ich mit Watte beklebt. In der Mitte habe ich freigelassen. Da steht ja jetzt der Baum.

Dekoriert habe ich mit Fröbelsternen, die ich in den letzten Tagen immer mal zwischendurch gefaltet habe. Und ich habe einen „Kabelbinder“ aus Leder ausgeschnitten und einen Druckknopf drangemacht.

Eingepackt habe ich alles in Folie. Davon gibt es auch Fotos, die sind aber nicht sehr aussagekräftig.

Ich finde diese Idee sehr schön. Die Bäumchen sehen toll aus, sind schnell gemacht und es ist echt ziemlich günstig.

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Stoff statt Plastik

Das hier ist ein Beitrag zum Umweltschutz. 🙂

Für die „Erdbeeren“ habe ich –  zumindest so ungefähr – ein Freebook von Farbenmix genutzt. Die ganze Tasche verschwindet in dem Dreieck. Man stopft den Stoff einfach rein. Das ist sehr praktisch. Allerdings knuddeln die Taschen dadurch schon sehr. Mich stört es nicht. Ich habe für das rechte Bild absichtlich nicht gebügelt. Das wäre irgendwie gepfuscht. Ein Tasche wird bei mir bleiben, die andere (die blaue) ist bereits bei der neuen Besitzerin angekommen.

Die Tasche mit den Punkten ist mit einigen Anpassungen nach einem Video von „Das Haus mit dem Rosensofa“ entstanden. Das ist jetzt die Variante für eher ordnungsliebende Menschen. Die Tasche wird gefaltet. Die hat die Mutter vom Krippenkumpel gekriegt. Dort waren wir ja zum Geburtstagfeiern eingeladen.

 

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Der Pulli-Poncho – zum Nachnähen

Ich habe mir vor einiger Zeit so ein ähnliches Teil gekauft. Zunächst war ich echt unsicher, ob ich das wirklich und wahrhaftig anziehen werde. Was soll ich sagen? Ich ziehe das sehr gerne an. Und deshalb habe ich mir überlegt, dass ich sowas auch selber hinkriege.

Zunächst habe ich mir einen Schnitt gebastelt, der mit dem vorhandenen Pulli nicht mehr so viel gemeinsam hat.

Hier ist also der Pulli-Poncho nach selbstgebasteltem Schnitt:

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Jetzt bist du dran:

Die Größe ist sowas wie S oder M. Bei dem Teil ist die Größe aber gar nicht so entscheidend. Es sitzt eh ziemlich oversized. Beim XS ist es halt noch ein bisschen weiter und die Ärmel kann man entsprechend kürzen. Bei größeren Größen würde ich einfach etwas mehr Breite und Länge hinzugeben.

Zunächst bastelst du dir das Schnittmuster. Und zwar nach dieser Anleitung:

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Danach werden alle Teile aus einem dehnbaren Stoff ausgeschnitten. Ich habe einen Strickstoff genommen. Auf dem Bild fehlt ein Teil. Das hat es irgendwie nicht auf das Foto geschafft.

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Zuerst schließt du die Schulternähte. Wenn man genau hinsieht, dann sieht man oben die blauen Klipse. Am besten nähst du mit der Overlock oder mit einem dehnbaren Stich deiner Nähmaschine. Bei einem Strickstoff solltest du dann ggf. mit Zickzack versäubern, damit dir nichts aufribbelt.

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Dann werden die Ärmel eingesetzt und zwar rechts auf rechts. Der Pulli liegt ausgebreitet vor mir. Die Ärmel liegen oben auf dem Vorder- bzw. Rückenteil.

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Anschließend schließt du die Ärmel- bzw. Seitennaht in einem Rutsch.

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Dann kommt der Kragen dran. Die kurzen Seiten schließt du rechts auf rechts. Auf dem Bild ist es die obere Linie, die genäht wird.

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Den Kragen habe ich rechts auf links an den Rest des Pullis angenäht. Wenn der Rollkragen sich dann umklappt, habe ich wieder die rechte Stoffseite außen. Und dann habe ich von innen die Naht nochmal abgenäht und die vorherige Naht dazwischen gefasst. So entsteht eine französische Naht. Die sieht von 2 Seiten sauber aus.

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Danach musst du nur noch die Ärmelsäume, den Bundsaum und den Kragensaum nähen. Ich habe erst mit der Overlock versäubert und dann einige Zentimeter umgenäht – 3 cm am Bund, 2 cm an den Ärmeln. Beim Kragen habe ich nur eine Runde mit der Overlock gedreht.

Fertig!!!!!

Nun zum Kleingedruckten:
Du darfst den Schnitt für private Zwecke nutzen, wenn du auf meinen Blog verlinkst/ verweist. Für alle anderen Zwecke wie bspw. Verkauf von genähten Pulli-Ponchos oder die gewerbliche Nutzung bitte ich dich um Kontaktaufnahme. Selbstverständlich ist es verboten, den Schnitt zu verkaufen.

Ich freue mich, wenn du deinen genähten Pulli-Poncho im Kommentar verlinkst.

 

WMDEDGT? Dezember 2016

Zum letzten Mal in diesem Jahr fordert Frau Brüllen wieder zum Tagebuchbloggen auf.

Es ist Montag. Das bedeutet für mich, dass ich mich mit dem Auto auf den Weg zur Arbeit mache. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen: nur noch diese und nächste Woche muss ich arbeiten und dann habe ich Urlaub und muss erst nächstes Jahr wieder hin. Es klingt gerade ein bisschen so, als ob arbeiten für mich eine große Strafe wäre. Ist es nicht. Ich finde nämlich, dass ich den besten Job der Welt habe.

Also, erstmal eine Stunde mit dem Auto am Fluss langfahren. Radio hören.

Mein heutiger Terminkalender ist voll. So kommt keine Langeweile auf.

Nach der Arbeit fahre ich noch kurz etwas erledigen. Dann fahre ich das Auto direkt in die Garage. Nicht, dass es wieder einfriert.  Ehe ich das Löwenmädchen abhole, esse ich noch was.

Und so geht die Geschichte wahrscheinlich weiter:

Zu Hause machen wir uns 2 Kerzen am Adventskranz an, essen Plätzchen, trinken Tee bzw. Kaffee und hören Weihnachtslieder.

Dann spielen wir noch ein bisschen – ehe der Löwenpapa nach Hause kommt.

Wir essen die Reste vom Wochenende und dann ist auch schon Bettzeit für das Löwenkind. Ich räume noch ein bisschen auf, lese mich durch das Internet und gehe auch schlafen.