Eine kleine Umhängtasche

Alles fing mit diesem Blogpost von Zauber-Na(h)nna an. Sie hat die Tasche Milow von Zucker & Zimt-Design genäht. Die Tasche gefällt mir im Großen und Ganzen gut. Ich habe mir die Anleitung runtergeladen. Bei Milow handelt es sich um ein Freebook. So 100%ig glücklich hat mich das aber noch nicht gemacht.

Ich habe also gebastelt: Ich habe mir eine Inneninnentasche konstruiert, die in den Seiten und der Bodennaht mitgefasst ist. So teilt die Inneninnentasche die Innentasche in insgesamt 3 Fächer. Die Inneninnentasche wird mit Druckknopfband verschlossen.

Den Träger habe ich zwischen Innen- und Außentasche am oberen Rand mitgefasst. Wie meistens bei mir, ist der in der Länge verstellbar.

Der Reißverschluss, der die gesamte Tasche verschließt, ist „tiefergelegt“. Den Reißverschluss an sich habe ich mit Ober- bzw. Futterstoff eingefasst. Durch die Enden aus dem grau gemusterten Bauwollstoff ist die Tasche oben schön zu.

Die Tasche hat ein deutliches Hochkant-Format. Innen habe ich einen festeren Baumwollstoff genommen, außen ist Kunstleder. Verstärkt habe ich die Tasche nicht. Die hat auch so ordentlich Stand.

20171018_Umhängetasche

Verlinkt bei Taschen und Täschchen.

 

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Manon

Ich habe mir in den Kopf gesetzt, dass ich ein hübsches Kleid brauche. Beim Stöbern im Netz bin ich immer wieder bei Manon von Lillestoff hängengeblieben. Der Schnitt ist schön schlicht, hat aber die nötigen Abnäher, damit es nicht hängt wie ein Sack. Außerdem ist es eher figurnah.  Mit dem Schnitt habe ich auch einen Jacquard bei Lillestoff bestellt. Ich war dann mutig. Den Stoff habe ich dann gleich mal angeschnitten.

Den Schnitt habe ich erst ein bisschen angepasst. Zur Hüfte hin habe ich es in die nächste Größe auslaufen lassen. Gr. 38 wäre lt. Maßtabelle bisschen knapp geworden, oben rum ist das aber völlig ausreichend. Im Endeffekt habe ich die Mehrweite wieder weggenommen. Wäre also alles gar nicht nötig gewesen. Ansonsten habe ich nichts verändert.

Mit dem Ergebnis bin ich total zufrieden. Das Kleid ist fix genäht und sieht gut aus. Dazu habe ich einen schwarzen Poncho, eine schwarze blickdichte Strumpfhose, hohe Schuhe und ein Unterkleid. Das sieht richtig gut aus. ;–)

20170926_Manon

 

Ob ich vielleicht noch einen Jacquard in einer anderen Farbe brauche?

WMDEDGT? Oktober 2017

Und wieder fragt Frau Brüllen was ich den ganzen Tag gemacht habe.

Heute ist Donnerstag. Daher hatte ich beim Aufstehen keine große Eile. Arbeiten musste ich ab dem späten Vormittag. Ich habe erst mit meinen beiden gefrühstückt, anschließend alles aufgeräumt und mich dann angezogen.

Gestern habe ich mir schon einen Einkaufszettel geschrieben. So konnte ich heute dann direkt einkaufen fahren. Das Wetter war extrem nass und windig. Obwohl ich direkt vor dem Eingang zum Geschäft geparkt hatte, war ich ziemlich nass. So früh am Tag war nix los. Einkaufen ging also schnell. Ich bin nach dem Lebensmitteleinkauf zum Baumarkt weitergefahren. Das Löwenmädchen hat was gebastelt. Dazu brauchte ich noch Klarlack. Zurück zu Hause wollte ich den Klarlack mal eben schnell über das Kunstwerk sprühen. Vor dem Sprühen stand allerdings das Öffnen. Dieser Verschluss war schon tückisch. So wie empfohlen, ging es mal nicht auf. Als das erledigt war, habe ich Muffins gebacken. Für morgen. Da kriegen wir nämlich Besuch.

Anschließend habe ich die Küche wieder sauber gemacht ehe ich Fotos herausgesucht habe. Diese Fotos brauchte ich für eine Bestellung. Dazu kann ich allerdings nichts genaues sagen. Das soll ja schließlich eine Überraschung werden.

Jetzt wurde es Zeit arbeiten zu gehen. Ich habe mir zu Fuß den Weg durch Wind und Regen gebahnt. Auf der Arbeit habe ich einige Rechenaufgaben vorgefunden.  An die habe ich mich zuerst gesetzt.  Schön ist, dass ich entsprechend der Anforderung Mittel verschieben konnte. So bleiben alle Posten zahlungsfähig.

Zum Mittagessen wollten meine Kollegin und ich zum Italiener. Das Wetter hat uns dann an der ersten Ecke überzeugen können, es lieber zu lassen. Der neue Kollege hat leider komplett verweigert. Er wäre der einzige mit Auto gewesen. Nebenbei bemerkt: Er ist der Grund dafür, dass ich aus meinem Büro ausziehen muss. Leider ist mein neues Büro im Hauptgebäude. Und das finde ich richtig doof. Da bin ich aus meinem Team nämlich alleine.

Ok. Genug gemeckert und zurück zu heute. Statt Pizza gab es ein belegtes Brötchen.  Lecker, aber nicht das, was ich eigentlich im Sinn hatte. Anschließend habe ich mich dann den Anträgen und Aufgaben gewidmet, die auch schon warteten. Einen Menschen habe ich beraten. Dann ging es wieder an die Sachbearbeitung. Eine kurze trockene Phase nutze ich aus, um nach Hause zu gehen.

Der Rest meiner Familie war schon da. Das Löwenmädchen hat mir vom Bäcker was mitgebracht. Wir naschen eine Runde. Sie geht dann baden, ich lese Zeitung. Nach einem schnellen Abendessen, bringe ich sie ins Bett. Dann haben wir Abendbrot gegessen und nun sitze ich hier und schreibe.

 

Röckchen

Aus dem Rest vom Manon-Kleid habe ich mir einen Rock genäht. Das Kleid zeige ich auch noch. Es fehlen mir aber noch Fotos, die dem Kleid angemessen sind. 😉 Der Stoff ist ein Jacquard von Lillestoff. Der Stoff ist angenehm weich und schön warm. Als ich den Rock zum Bügeln ausgezogen habe, war mir echt kalt.

Der Schnitt ist ein Freebook von Lin-Kim. Ich habe die längste Länge aus dem Schnitt genommen und dann noch 2 cm hinzugefügt. Trotzdem lasse ich am Saum einfach die Overlocknaht. Sonst wird er mir persönlich einfach zu kurz.

Damit es nicht ganz so traurig aussieht, habe ich einen roten Seidenschal angezogen. Da blitzt auf dem Foto ein ganz keines bisschen raus.

20170928_Jerseyrock

 

#wgwk2017

Weihnachtsgeschenkewanderkiste wgwk17 Blogaktion auf Zum Nähen in den KellerEs ist wieder soweit. Weihnachten rast mit riesigen Schritten auf uns zu.

Bei Jana von Zum Nähen in den Keller gibt es wieder eine Weihnachtsgeschenkewanderkiste. Das ist ein total tolle Aktion, die mir im letzten Jahr viel Spaß gemacht hat. Und deshalb möchte ich nun gerne wieder dabei sein.

WMDEDGT? September 2017

Und wieder fragt Frau Brüllen was ich den ganzen Tag gemacht habe.

Zum Frühstück hatten wir noch Besuch von meinem Vater. Am Montag hatte ich Geburtstag und da er auf dem Weg von Berlin nach Hause war, lagen wir hier auf dem Weg. Am Montag habe wir ein bisschen gefeiert. Und obwohl das Löwenmädchen sehr müde war, konnten wir gut mit ihr essen gehen.

Nach dem Frühstück hatte ich also ein Taxi zur Arbeit.  Mein Papa ist nämlich losgefahren und meine Arbeit lag auf dem Weg.

Gearbeitet habe ich nur so lange wie absolut notwendig.  Ich habe am Morgen dem Löwenmädchen versprochen,  dass ich sie direkt nach dem Mittagessen abhole. Gestern hat sie sich eine Platzwunde am Kinn zugezogen. Für alle, die es nochmal genau wissen möchten : Ja, ich habe mit ihr an meinem Geburtstag einen Ausflug ins Krankenhaus gemacht. Das Kinn wurde geklebt und wir waren schnell fertig. Da in diesem Krankenhaus nur noch Kinder unter 7 Jahren unfallchirurgisch versorgt werden, hatte sie keine Konkurrenz. 🙂 Der Arzt hat dann die Menschen mit ihren Nachsorgeterminen warten lassen.

Wir hatten dann also einen langen Nachmittag. Nach dem Mittagessen bedeutet gegen 13 Uhr. Das Löwenmädchen war am Morgen mit dem Kindergarten im Verkehrsgarten. Dort hatte sie ihr kleines Laufrad mit. Das war ziemlich anstrengend. Auch den Rückweg hat sie mit dem Laufrad zurückgelegt.  Das Löwenmädchen wollte zu Hause erst bisschen ausruhen. Dann sind wir in die Stadt gegangen. Wir haben in der Bücherei das Lesestart-Paket für Dreijährige abgeholt und noch ein bisschen was ausgeliehen. Auf dem Rückweg haben wir eine neue Regenhose für das Löwenmädchen, eine Fleecejacke und Strumpfhosen gekauft. Zuhause haben wir dann die Bücher angeschaut. Danach war der Tag quasi auch schon vorbei. Es gab Abendessen und ins Bett gehen.

Sommerhose

Hier kommt das 3. Teil in kombifreudigem dunkelblau. Irgendwie wie es bei mir an der Zeit nach vielen bunten Sachen, den Kleiderschrank mit Basics zu befüllen. Ich mag im Sommer gerne dünne Hosen, auch wenn es sehr warm ist. Ich habe zwei gekaufte mit gemusterten Stoffen. Die sehen aber mit vielen Oberteilen blöd aus. Bei meinem letzten Stoffgeschäftbesuch ist mir ein Jeans-Leinen-Gemisch in sehr dünn in die Finger gefallen. Ich habe hin und her überlegt, ob das ein Rock oder eine Hose wird. Entschieden habe ich mich für eine Hose. Ganz spontan brauchte ich dann noch einen Schnitt. Genommen habe ich die Sommerhose von Lillesol und Pelle. Dieser Schnitt gefällt mir für so eine dünne Hose ausgesprochen gut. Laut Maßtabelle bin ich zwischen 38 und 40. Da die Lillesol-Schnitte nach meiner Erfahrung normal bis eher großzügig ausfallen, habe ich mich für die kleinere Größe entschieden. Und das war definitiv die richtige Entscheidung.

20170711_LillesSommerhose

Kombitalent

Wie ich es versprochen habe, zeige ich auch, was ich noch aus diesem Jeans-Jersey genäht habe. Mit ein bisschen Glück hat es für diesen Pulli gereicht. Der Schnitt ist Lady Aimee von Mialuna. Es ist ein Freebook, welches es via Farbenmix gibt.

Ich habe für den Halsausschnitt einen Beleg erstellt. Das fand ich besser als jedes Bündchen aus meinem Vorrat. Bei den Ärmeln hat es nicht ganz für lang in einem Stück gereicht. Da habe ich ein bisschen gestückelt und die Naht betont. Sieht jetzt aus wie Absicht. 🙂 An den Ärmeln habe ich faule Bündchen genäht und am unteren Saum habe ich nur eine Runde mit der Overlock gedreht.

20170710_LadyAimee

Gemütliche Hose

Ich habe mal wieder eine schmale Basic-Hose von Kibadoo für mich genäht. Die ziehe ich gerne zum Sport oder zu Hause an.

Der Stoff ist ein Jersey in Jeansoptik. Aus dem Rest habe ich auch noch etwas für mich genäht. Das hat eine total andere Wirkung.

20170710_SweatBasicHose