Shirt in Gr. 110

Ich habe hier letztlich meine Stoffe sortiert. Dabei hat ich die Reste von dem Apfelstoff in der Hand. Gr. 110 passte noch so gerade drauf. Geworden ist es ein Raglanshirt aus dem Klimperklein-Buch (Kinderleicht) mit braunen Ärmeln. Auch das ist ein Rest. Dazu passend habe ich einen Schlauchschal genäht. Die Kombi wird voraussichtlich ein Geschenk für ein Mädchen – vorausgesetzt das Kind ist wirklich etwas größer als das Löwenmädchen. Sonst nähe ich lieber etwas in Gr. 104.

20180114_RaglanSchal110

Verlinkt habe ich diese Kombi bei Karin/ Grüner Nähen bei ihrer Linkparty Menschen(s)Kinder – Kinderkleidung für alle Geschlechter.

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#2018DIYdontBuy – Ich bin dabei

Bei Muriel von Nahtzugabe 5 cm bin ich auf die Jahreschallenge von Lisa (Mein Feenstaub) aufmerksam geworden. In der #2018DIYdontbuy-Aktion steht das Nähen deutlich vor dem Kaufen. Damit möchte sie einen bewussteren Umgang mit Konsum erreichen. Lisa hat die   Infos zur Aktion und die Themen der nächsten Monate näher beschrieben.

Eine ähnliche Idee hatte ich bereits 2017. So richtig nachverfolgt habe ich es allerdings nicht. Daher starte ich nun in eine weitere konsequentere Runde mit Nachhaltung und Nachhaltigkeit.

Mein Antreiber ist das, was mir die Textilindustrie bietet. Ich bin der Meinung, dass ich das mittlerweile nicht nur besser sondern auch passender kann.

Hosen, BH und Strümpfe werde ich vorerst auch weiterhin kaufen. In diesem Jahr dürfte da allerdings kaum was anfallen. Ende 2017 habe ich mich ausgestattet. Von meinen bisherigen Jeans waren 2 durch. Bei einer hatte ich plötzlich ein Loch am Knie, die andere ist am Po ganz dünn. An das Thema Jeans traue ich mich gerade aber nicht ran. Dafür fehlt mir die Muße. Außerdem habe ich noch 2 seriöse Hosen gekauft. Die fehlten im Schrank.

Als ich die Hosen geordert habe, dachte ich, dass ich mir auch noch einfarbige Shirts/ Rollis kaufe. Mitbestellt hatte ich die. Die habe ich allerdings auch gleich wieder zurückgeschickt. Knappe 20 Euro sollte ein simples Shirt ohne Schnickschnack kosten. Die Qualität und Verarbeitung waren miserabel. Durch den Stoff konnte man quasi durchgucken. An den Ärmeln wurde die Naht schlampig gesetzt. Die Saumkante traf um fast 0,5 cm nicht. Rausgeguckt hat die Overlockraupe. Das finde ich total daneben. Laut Maßtabelle solle ich bei dieser Firma in Gr. 36 passen. Bestellt habe ich Gr. 38. Ich mag so Shirts gerne etwas länger. Was am Rumpf OK war, ging an den Armen nicht. Die waren mir zu kurz. Ich habe das bestellte Shirt auf ein 5 Jahre altes dieser Firma gelegt. Und siehe da: Die Ärmel sind tatsächlich kürzer! Außerdem hat mein altes Shirt noch einen vernünftigen Saum: Erst Ärmelnaht schließen und dann Saum und nicht umgekehrt. An dieser Stelle war für mich klar, dass ich auch Basics nähen werden. Einen Plan habe ich ja bereits hier verbloggt. Gerade trocknet der Stoff auf der Wäscheleine.

Mir ist wichtig, dass ich Stoffe kaufe, deren Qualität mehr als 10 Wäschen ohne nennenswerte Verluste am Kleidungsstück ermöglicht. Hier habe ich mittlerweile so meine Erfahrungen gemacht. Alles andere ist einfach blöd. Dafür sind mir Zeit und Geld echt zu Schade.

Bei auffälligeren Shirts brauche ich gar nicht im Laden oder online suchen. Sowas gibt es einfach nicht. Auch für Hoodies oder Cardigans brauche ich keinen. Das kann ich alleine bzw. meine Mama benäht mich.

Röcke trage ich hin und wieder mal. Da sind alle im Schrank selbstgenäht. Zwar nicht unbedingt von mir, aber das finde ich jetzt mal egal.

Hosen sind – wie bereits erwähnt – so ein Thema. Sommerhosen habe ich bereits einige genäht. Jeans sind für mich halt so ein Thema. Das zieht einen ziemlichen Rattenschwanz hinterher. Vermutlich müsste ich mich dann intensiv mit Schnittanpassung beschäftigen.

Kleider besitze ich auch so einige. Die meisten sind selbstgenäht. Kaufen fällt bei Kleidern und meiner Figur quasi aus. Obenrum komme ich mich Gr. 36/38 klar. Meine Hüfte schreit aber eher nach Gr. 38/40. Das gibt es im Laden halt nicht.

Aber auch andere Menschen benähe ich hin und wieder. Insbesondere vor Weihnachten sind einige Teile entstanden. Wer Lust hat, kann sich gerne durch meinen Blog lesen. 🙂

Ausprobieren möchte ich in diesem Jahr Unterhemden und Unterhosen zu nähen. Ich bin selbst gespannt, wo das hinführt.

Lisa hat für diesen Post zum Auftakt der Challenge einige Fragen gestellt. Das sind meine Antworten:

Ich nehme schon seit vielen Jahren. Begonnen habe ich mit der Nähmaschine meiner Mama mit Tischsets und Beuteln. Irgendwann habe ich dann meine erste eigene Nähmaschine begonnen. Es kam der Zeitpunkt, an dem ich mehr wollte. Mittlerweile beherberge ich eine bessere Nähmaschine und auch eine gute Overlock. Beide möchte ich nicht mer hergeben. Mittlerweile nähe ich auch für meinen Mann und unsere Tochter – das Löwenmädchen. Und hin und wieder nähe ich auch etwas zum Verschenken.

Mein Nählevel bezeichne ich durchaus als fortgeschritten. Dennoch kann ich immer noch etwas lernen. Und das mache ich auch gerne. Zu Weihnachten habe ich Zubehör für meine Nähmaschine bekommen. Das möchte ich Ende des Jahres beherrschen und Bandeinfassungen damit nähen können.

Hinsichtlich der Frage, wie sich mein Konsumverhalten ändern wird, bin ich selbst mal gespannt. Ich lasse es einfach mal auf mich zukommen.

 

 

Kissenbezug

Gestern haben wir für das Bett des Löwenmädchens eine neue Matratze gekauft. Ihre war v.a. für uns eher unbequem. Als wir so durch den Laden schlichen, kam mir der Gedanke, dass der Mann vielleicht ein gutes Kissen brauchen könnte. Er war begeistert und er hat sich eins empfehlen lassen.

Zuhause angekommen, stellten wir dann fest, dass das Kissen zu hoch ist für die normalen Kissenbezüge. Ohne Bezug kann man das Kissen aber nicht nutzen. Also habe ich gestern mit Hilfe des Löwenmädchens einen Bezug genäht. Der Stoff ist der Rest von meinem maritimen Shirt. Der Mann ist sehr zufrieden.

20180106_Kissenbezug.JPG

Ein maritimes Rollkragenshirt

Letzlich kamen mir diese Stoffe wieder in den Sinn, die ich eigentlich zu einem anderen Zweck gekauft hatte. Ich habe überlegt, ob der Stoff wohl für ein Rollkragenshirt nach dem Schnitt von Lillesol und Pelle mit der No. 32 reicht.

Beim Zuschneiden hatte ich die Idee nicht die Ärmel sondern das Rückenteil aus dem gepunkteten Stoff zu nähen. Passt so besser mit dem Ringelbündchen.

Der Schnitt ist insgesamt einer, den ich sehr mag. Die weiten Kragenvarianten sehen edler aus. Der Rollkragen eignet sich zum Unterziehen und wenn es warm am Hals sein soll.

20171221_LillesolRollkragen

Meine Pläne für 2018

Ich habe mich vorgestern wieder mal geärgert. Ich habe kaum einfarbige Basic-Shirts, die ich so richtig gerne anziehe. Viele sind einfach nicht mehr so schön oder an den Ärmeln für meinen Geschmack zu kurz.

Daher ist mein Plan für 2018, dass ich mir einfarbige Shirts nähe.

Damit ich einen Überblick habe, was denn überhaupt sinnvoll ist, werde ich das hier mal festhalten.

Als Rollkragenshirt eignet sich der Lillesol-Schnitt No. 32 sehr gut. Den habe ich ja schon mehrfach gezeigt und ein Shirt im maritimen Look ist auch noch in der Pipeline.

Ansonsten möchte ich Bethioua von Elle Puls und Mariella von Mialuna nähen. Welchen Schnitt ich für ein ganz einfaches Shirt nehme, weiß ich noch nicht. Da wird sich aber wohl was finden in meinen Schnittmustern.

Edit: Für ein normales Shirt werde ich Lady Rockers von Mamahoch2 nehmen. Den habe ich bereits ausgedruckt und geklebt.

Hinsichtlich der Farben brauche ich schwarz, dunkelblau, dunkelrot, beere, grau und petrol.

Jetzt kommt die größte Herausforderung. Welche Farbe macht mit welchem Schnitt Sinn in meinem Kleiderschrank?

Also, einen schwarzen und einen grauen Rolli habe ich, sowie ein dunkelblaues und schwarzes LA-Shirt; die passen und sind in Ordnung.

Demnach ergibt sich folgendes:

  • dunkelblauer Rolli Lillesol No. 32
  • graues LA-Shirt Lady Rockers
  • schwarzes LA-Shirt nach dem Schnitt Bethioua
  • dunkelrotes Lady Mariella-Shirt
  • beerefarbenes LA-Shirt Lady Rockers
  • petrolfarbenes LA-Shirt Lady Rockers

 

Daher brauche ich:

  • 1,7 m dunkelblauen Jersey für Lillesol Nr. 32
  • 1,6 m grauen Jersey für Lady Rockers
  • 1,3 m schwarzen Jersey für Bethioua
  • 1,6 m dunkelroten Jersey für Lady Mariella
  • 1,6 m beerefarbenen Jersey
  • 1,6 m petrolfarbenen Jersey

 

Edit: Ich habe gerade Stoff bestellt.

 

 

Noch ein Poncho

Hier habe ich bereits schon einen Poncho gezeigt. Heute habe ich aus exakt einem Meter Stoff noch einen warmen Umhang genäht. Da der Stoff recht dünn ist und schön weich fällt, habe ich mich für einen größeren Kragen entschieden.

Dieser Poncho hier ist ein Weihnachtsgeschenk für meine Schwester gewesen. Der Stoff passt gut zu dem Möwenshirt. 20171219_PonchoFi

Sweatshirt für den Löwenpapa

Neben dem grünen Shirt gab es zu Weihnachten auch noch ein Sweatshirt. Mein Mann ist durchaus auch mal für verrückte Stoffe zu haben. Daher denke ich, dass er diesen Stoff auch mag. Da er bereits zwei schwarze Shirts hat, habe ich mich hier für gelbe Bündchen entschieden. Außerdem habe ich die Raglannähte und die Saumnaht mit dem Cover-Stich meiner Nähmaschine ebenfalls in gelb genäht. Mit dem Ergebnis bin ich nun sehr zufrieden. Der Schnitt ist wieder Pahenric von Kibadoo. Der Stoff ist ein Sommersweat mit einem Design von Lilalotta.

20171218_Pahenric2

Verlinkt habe ich es hier:

Filzschalen

Aus einem Rest Filz habe ich diese Schale genäht. Das ist noch so ein super-schnelles Projekt. Ich habe einfach nur ein Quadrat ausgeschnitten und dann alle vier Ecken abgenäht. Fertig.

20171205_Filzschale

Und weil ich diese Idee so schön finde, habe ich gleich noch 4 weitere Schalen genäht. Die kann ich als kleines Geschenk immer noch gut brauchen.

20171209_Filzschalen.JPG

Weil es zufällig passt, habe ich diese Idee bei der Materialrevue verlinkt.