WMDEDGT? August 2017

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Wie jeden Monat am 5. möchte Frau Brüllen eine Antwort auf diese Frage.

Der Tag fing mit Regen an und der Regen dauert bis zum Mittag an. Dann riss – passend zu einem tollen Ereignis – der Himmel auf und die Sonne ließ sich zumindest kurz blicken.

Heute Vormittag waren Löwenmädchen und Löwenpapa auf dem Markt einkaufen – eingepackt in Regenklamotten. Und trotzdem waren sie ziemlich nass als sie hier wieder ankamen. Ich bin dann mit dem Löwenmädchen in die warme Badewanne gestiegen. Erst fand sie baden total doof und dann wollte sie nicht mehr raus aus der Wanne. Anschließend gab es dann eine Kleinigkeit zu essen.

Als wir mit dem Essen fertig waren, haben wir 3 uns in schicke Klamotten geworfen. Die Löwenmädchen-Erzieherin aus der Krippe hat heute nämlich kirchlich geheiratet. Und draußen vor der Kirche haben einige Eltern mit ihren Kindern pinke Luftballons steigen lassen.

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Der Sinn dieser Aktion hat sich dem Löwenmädchen nicht erschlossen: Da kriegt man einen tollen Luftballon in die Hand gedrückt und ewig heißt es „Halt den gut fest“ und dann soll man den doch irgendwann loslassen??? Verrückte Welt!

Anschließend ging es dann zum zweiten Teil des Wochenendeinkaufs über. Ich habe in der Zeit die Geburtstagsgeschenke für das Löwenmädchen eingepackt. Freitag feiert sie ihren 3. Geburtstag. Sie ist jetzt ein Kindergartenkind. Am Montag geht es zum ersten Mal direkt in den Kindergarten. Sie war schon ein bisschen schnuppern. Bisher ist sie von ihren Krippenerzieherinnen hingebracht und wieder abgeholt worden. Für die 3 Erzieher in ihrer bisherigen Gruppe haben wir ein Abschiedsgeschenk gebastelt, das richtig gut angekommen ist. Dazu schreibe ich demnächst mal mehr.

Zum Abendbrot gab es Geschnetzeltes mit Weißkohl aus unserem Garten. Das war wieder sehr lecker.

Jetzt sitze ich hier und schreibe diesen Beitrag. Danach werde ich am Fotobuch für das Löwenmädchen weiterbasteln. Bisher gab es jedes Jahr – ungefähr zum Geburtstag – ein Fotobuch.

WMDEDGT? Juli 2017

Oh man, ist denn echt schon wieder ein Monat rum?

Offensichtlich. Also fragt Frau Brüllen wieder, wie denn mein 5. des Monats war.

Hier ist er:

Es ging los mit der üblichen Routine an einem Arbeitstag.

Ich habe den Tag arbeitstechnisch nicht vor Ort, sondern an dem anderen Standort verbracht. Auf dem Weg habe ich schön Radio gehört. Den Vormittag über habe ich gearbeitet und am Mittag bin ich wieder nach Hause gefahren. Auf dem Rückweg habe ich Erdbeeren und Himbeeren gekauft.

Zu Hause habe ich dann schnell aufgeräumt und ein bisschen Kuchen aufgetaut.

Das Löwenmädchen habe ich recht früh abgeholt, da wir Besuch erwarteten.

Zur besten Kaffeeklatschzeit kam dann der Löwenmädchenfreund mit seiner Mama. Da das Wetter toll war, konnten wir draußen sitzen. Wir haben uns gleich fürs Wochenende zum Grillen wieder verabredet.

Danach war Abendessen angesagt. Während das Löwenmädchen Papazeit hatte, habe ich Unkraut aus dem Garten gezupft. Jetzt konnte ich nämlich endlich unterscheiden, was Blumen und was Unkraut ist.

@Frau Brüllen: Nein, es ist nicht kleinlich. Tagebuchbloggen ist Tagebuchbloggen und keine Werbung. Basta.

WMDEDGT? Juni 2017

Pfingstmontag, 5. Juni und wie an jedem 5. fragt Frau Brüllen „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“.

Wir schlafen bis wir ausgeschlafen sind, nur das Löwenmädchen schmeiße ich gegen 9 Uhr aus dem Bett.

Nach dem Frühstück mache ich mich mit ihr auf zum Open-Air-Gottesdienst auf dem Marktplatz. Es war ein schöner Gottesdienst mit den Bläsern. Die haben dem Löwenmädchen gefallen. Zwischendrin – während der Predigt – sagte sie zwar „Is nich so toll.“, aber wir konnten trotzdem bleiben.

Danach sind wir wieder nach Hause gelaufen, haben etwas gegessen und dann waren wir lange im Garten. Irgendwann bin ich dann rein gegangen und habe eine kleine Tasche für ihr Laufrad genäht und angefangen ein Sommerkleid zu nähen.

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Gegen 17 Uhr haben wir das Abendessen vorbereitet. Es gab Salat aus unserem Garten, Fleisch vom Grill und zum Nachtisch Pudding mit Erdbeeren. Das Löwenmädchen hat erst eine Wurst verdrückt und dann noch meinen Spieß fast ganz vom Holz genagt. Nach dem Nachtisch wollte sie dann noch mehr essen. 2,5 Scheiben Knäckebrot sind noch in ihr verschwunden.

Nach dem Essen habe ich das Kleid weitergenäht. Jetzt fehlt nur noch der Saum. Das mache ich erst, wenn das Löwenmädchen richtig schläft, sonst steht sie gleich wieder hier.

Jetzt werde ich mal noch ein paar Fotos von der Kamera runterladen.

WMDEDGT? Mai 2017

Besser spät als nie… antworte ich Frau Brüllen.

Der 5. Mai war Freitag. Und der Tag war voll, aber gut.

Der Freitag fing wie jeder normale Wochentag mit aufstehen, anziehen und waschen, frühstücken an. Dann bin ich zur Arbeit gelaufen. Ich war recht früh dran, aber ein Kollege war noch früher. Fenster waren also schon offen. Ich habe den Vormittag damit zugebracht, meine Schulveranstaltung für Mittwoch zu planen. Danach habe ich angefangen, eine Zusammenfassung zur Lehrerausbildung zu erstellen. Damit bin ich nicht ganz fertig geworden.

Nach der Arbeit habe ich was gegessen und dann 3 verschiedene Taschen gepackt. Außerdem habe ich noch die Hemden des Löwenmädchens gebügelt. Ich sag nur Hemd wie Papa. Das ist der absolute Trend. Das eine Hemd habe ich in die Reisetasche gepackt. In den anderen Taschen stecken die Chornoten und in einer anderen Tasche Wickelsachen, Matschhose und ein Geschenk.

Am frühen Nachmittag hole ich das Löwenmädchen ab. Wir spielen eine Runde. Sie kann wirklich schon schön kleine Würfelspiele spielen. Dann fahren wir zu ihrem kleinen Freund. Snacken uns durch kleine Leckereien, spielen draußen,  lernen einen neuen Spielplatz kennen, quatschen usw.

Dann bringe ich das Kind nach Hause und fahre mit Tankstopp weiter zum Chor. Wir präsentieren der Kulturreferentin unseres Landkreisen unser Können. Entscheiden ein Programm für den 14. Mai.

Danach fahre ich nach Hause, wir packen das Auto und sind dann für 3 Stunden unterwegs. Auf polizeiliche Anordnung mussten wir einen Kreisel in der falschen Richtung befahren, weil ein Laster in einer Zufahrt nicht mehr weg kam. Das war schon irgendwie seltsam.

Gegen 23 Uhr waren wir am Ziel, haben noch ein bisschen erzählt und dann sind wir alle schlafen gegangen.

WMDEDGT? März 2017

Aufgestanden

Angezogen und gewaschen

Gelesen

Löwenmädchen angezogen und Zähne geputzt

Zum Frühstücksbuffet essen beim Bäcker gewesen

Fotos ins Online-Familienalbum hochgeladen

Hose vom Löwenmädchen repariert

Halsausschnitt am Löwenmädchenpulli weiter gemacht

Augen und Zacken vom Froschkostüm abgetrennt

Blogpost vorbereitet

Gegessen

Schnittmuster gesucht,  gefunden und angemalt

Vorgelesen und mit Leo gebaut

Löwenmädchen abgetrocknet, eingecremt und angezogen

Eisenbahn aufgebaut

Gegessen

Geduscht

Schnittteile aus Stoff ausgeschnitten

Durchs www gesurft

Und jetzt: ins Bett gehen

WMDEDGT? Februar 2017

Am 5. des Monats ruft Frau Brüllen immer zum Tagebuchbloggen auf.

Es ist Sonntag. Wir haben Besuch von meinen Eltern. Der Tag fängt mit aufstehen,  anziehen und frühstücken an. Danach nähe ich ein bisschen an den Shirts fürs Löwenmädchen weiter.

Mittags gehen wir essen.

Danach laufen wir wieder gemächlich nach Hause. Quatschen noch ein bisschen, ein Teil von uns macht ein Mittagsschlaf und ein anderer Teil betätigt sich kreativ. Es gibt am Nachmittag dann etwas Kuchen und die Shirts werden fertig. Die zeige ich inhden nächsten Tagen.

Es gab noch mehr Essen. Ansonsten haben wir es gemütlich angehen lassen.

WMDEDGT? Januar 2017

Auch 2017 fordert Frau Brüllen wieder zum Tagebuchbloggen auf: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Hier kommt meine Antwort:

Der Tag begann um 5.59 Uhr – eine Minute vor dem Weckerklingeln. Den Wecker habe ich dann ausgemacht, bevor das Teil Krach machen konnte. Das war also schonmal ein guter Tagestart. Ein paar Minuten bin ich noch im Bett liegen geblieben und habe angefangen das Löwenmädchen zu wecken. Sie war aber noch im Tiefschlaf. Also habe ich das übliche Morgenprogramm abgespult.

Gegen 7:25 Uhr war ich nach einem 10-minütigen Fußweg auf der Arbeit. Dort war ich in unserem Gebäude die erste. Auch da dann also das Übliche: Licht an, Fenster auf – auch bei den Kolleginnen. Als ich dann wieder in meinem Büro war, war ich dann auch komplett am PC angemeldet. Ich habe zunächst geschaut, was der Tag so bringen könnte. Da ich aus meinem Teilteam derzeit die einzige bin, die arbeitet – der Rest hat Urlaub oder ist krank – habe ich auch bei diesen 3 geschaut, ob irgendetwas aufgelaufen ist, was zu erledigen wäre. Bei denen ist es aber ruhig. 2-3 kleinere Sachen habe ich erledigt.

Mittlerweile waren auch die 2 Kolleginnen da, die mir heute in unserem Gebäude Gesellschaft leisten und ich ihnen. Wir haben kurz gequatscht.

Bei mir kam dann auch relativ schnell der erste, der eine Beratung gekriegt hat. Mein 2. Termin war auch da. Mein 3. Termin nicht. Daher habe ich beschlossen, dass ich doch noch alle in Frage kommenden Personen aus meinem Kundenstamm anschreibe und sie so auf ein besonderes Angebot von uns hinweise. Auf die Resonanz bin ich mal gespannt. Ich weiß dann jetzt auch wieder wie Serienbriefe funktionieren und welche unserer vielen Vorlagen sich dazu am besten eignet.

Dann war auch schon Mittagszeit und  für mich Zeit nach Hause zu gehen. Meine Büronachbarin suchte aber jemanden für gemeinsame Mittagsgestaltung. Wir sind zusammen zum Bäcker gegangen und haben eine Kleinigkeit gegessen und v.a etwas warmes getrunken. Das Wetter war hier heute richtig kalt und teilweise hat es geschneit. Liegen geblieben ist der Schnee allerdings nicht.

Von der Bäckerei aus bin ich dann nach Hause gegangen. Dort habe ich dann eine Sendung über Arbeiten im Team geschaut, die mir eine Freundin empfohlen hatte. Ich fand es sehr oberflächlich für meinen Wissensstand zu dem Thema.

Gegen 14:30 Uhr habe ich das Löwenmädchen aus der Krippe abgeholt. Sie war gerade erst aufgestanden und dementsprechend noch sehr verträumt. Mit Wegzehrung in Form eines Zwiebacks ist sie aber tapfer nach Hause gelaufen. Um uns aufzuwärmen, haben wir uns einen Tee gekocht. Mit Löwenmädchens Worten war das ein „mhm lecker Tee“.

Danach haben wir ganz lange Hörspiel- und Musik-CDs gehört. Als dann der Löwenpapa kam, hat das Löwenmädchen für „Papa auch Tee“ gesorgt und gleich mal was zu Essen bestellt. Dann hat sie sehr, sehr lange gefuttert. Fast bis für sie Bettgehzeit war. Nachdem wir dann auch was gegessen hatten, habe ich bisschen Kleinkram erledigt – sowas wie Rechnungen bezahlen (bspw. für neuen Stoff – ich sag nur Kleider und Röcke und Pulli für MICH), Kontoauszüge sortieren.

Jetzt ist es gerade 20:52 und ich schreibe diesen Blogpost.

 

WMDEDGT? Dezember 2016

Zum letzten Mal in diesem Jahr fordert Frau Brüllen wieder zum Tagebuchbloggen auf.

Es ist Montag. Das bedeutet für mich, dass ich mich mit dem Auto auf den Weg zur Arbeit mache. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen: nur noch diese und nächste Woche muss ich arbeiten und dann habe ich Urlaub und muss erst nächstes Jahr wieder hin. Es klingt gerade ein bisschen so, als ob arbeiten für mich eine große Strafe wäre. Ist es nicht. Ich finde nämlich, dass ich den besten Job der Welt habe.

Also, erstmal eine Stunde mit dem Auto am Fluss langfahren. Radio hören.

Mein heutiger Terminkalender ist voll. So kommt keine Langeweile auf.

Nach der Arbeit fahre ich noch kurz etwas erledigen. Dann fahre ich das Auto direkt in die Garage. Nicht, dass es wieder einfriert.  Ehe ich das Löwenmädchen abhole, esse ich noch was.

Und so geht die Geschichte wahrscheinlich weiter:

Zu Hause machen wir uns 2 Kerzen am Adventskranz an, essen Plätzchen, trinken Tee bzw. Kaffee und hören Weihnachtslieder.

Dann spielen wir noch ein bisschen – ehe der Löwenpapa nach Hause kommt.

Wir essen die Reste vom Wochenende und dann ist auch schon Bettzeit für das Löwenkind. Ich räume noch ein bisschen auf, lese mich durch das Internet und gehe auch schlafen.

 

 

 

WMDEDGT? November 2016

Heute möchte Frau Brüllen wieder wissen, wie ich so den Tag verbracht habe.

Wir haben in unterschiedlicher Besetzung gewaschen, gebügelt, gespielt, gekocht, gegessen, eingekauft, Ideen gesammelt, gelesen, aufgeräumt, Quatsch gemacht, keinen Mittagsschlaf gemacht, früh ins Bett gegangen, Waffeln gebacken, Chaos angerichtet usw.

Irgendwie ist dieser Samstag kein besonders spannender Tag.